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4. Etappe Camino Francés

Navarrete nach Najera

Navarrete Friedhof
Friedhof von Navarrete

Beim Verlassen von Navarrete kommt man an der Kirche und am Friedhof vorüber. Erwähnenswert ist das Friedhofsportal.

Man hat es aus einem Stück der Eingangswand der romanischen Kirche des Pilgerhospizes von San Juan de Acre gefertigt. Die Ruinen des Pilgerhospizes befinden sich im Osten von Navarrete. Hinter der Stadt wandert man wieder durch die Weinberge. Bald hat man wieder die Wahl des Weges. Wir gehen nach links Richtung Ventosa, um uns die dortige Pilgerherberge anzuschauen. Am dortigen Pilgerdenkmal biegt man nach links. An der nächsten Abzweigung geht es wieder nach links und dann folgt man kleinen Steinpyramiden, die von Pilgern aufgestellt wurden. Der Weg führt durch Wiesen zum Alto de San Anton, einer Passhöhe, die man nach 2,5 Stunden erreicht hat. Hier sieht man die Überreste des ehemaligen Klosters San Anton, das Pilgern Unterkunft gewährte.

Najerilla
Najerilla Fluss und Felsen

Vom Pass aus hat man einen guten Überblick über das Najerilla Tal, durch das der gleichnamige Fluss strömt. Der Abstieg führt wieder durch Weinberge. Man passiert die alte N 120 und übequert dann die neue N 120. Der Pilgerweg führt oberhalb der Straße entlang. Nach etwa 3,5 Stunden ist man an einem Hügel mit einem Funkmast, dem Rolandsberg, auf spanisch: Poyo de Roldan. Die Anhöhe wird rechts umrundet wird. Hierzu gibt es eine Sage: Der Ritter Roland saß auf diesem Hügel und warf einen Felsen auf die Festung des Riesen Ferragut, welcher gerade die Tore der Stadt Najera belagerte. Das Tor der Festung wurde getroffen und die Gefangenen des Riesen konnten sich befreien. Der Weg vom Poyo de Roldan führt zu einem Schotterwerk und dann über den Rio Yalde. Weinberge begleiten uns Pilger. Nun ist es bis Najera nich mehr weit. Die Stadt betritt man über die Avendida de Logrono, kommt an einer Sporthalle vorüber, folgt der Calle San Fernando bis zum Plaza de San Fernando. Hier sieht man das Klarissinen-Kloster Santa Elena. Man geht weiter und überquert den Rio Najerilla auf einer altertümlichen Brücke. Sie wurde vom heiligen Juan de Ortega erbaut. Nun geht es links am Ufer des Flusses weiter. Die Pilgerherberge ist erreicht und man war 5 Stunden unterwegs.

Benediktinerkloster
Benediktinerkloster in Najera

Die Stadt Najera gründet sich um das Kloster Santa Maria La Real, das 1052 vom navarrischen König Garcia el de Najera gestiftet wurde. Die Legende sagt, er König sei mit Jagdfalken auf Rebhuhnjagd gewesen. Ein Rebhuhn und ein Falke seien in eine Höhle in den Felsen am Hang des Flusses Najerilla geschlüpft. Der König fand sie friedlich vor einem Madonnenbild sitzend und stiftete deshalb das Kloster. Das Kloster kann man besichtigen. Sein Kreuzgang ist eine Mischung aus Gotik und Renaissance. Die Klosterkirche weist gotische Formen auf. Ansehen sollte man sich unbedingt die Grabstätten der navarrischen Könige, die westliche der Kirche liegen. Auf den Sarg der Königen Blanca befinden sich romanische Reliefs. Hinter den Gräber sieht man die alte Höhle, in der sich eine Marienstatue befindet.

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Pilgerherbergen und Unterkünfte der 4. Etappe des Jakobsweges in Spanien

Ventosa

Albergue San Saturnino: Diese Pilgerherberge der Asociacion de Peregrinos San Saturnino liegt in der Calle Medio Pereda 9 und hat das ganze Jahr über geöffnet. Einlass erhalten die Pilger von 13 bis 22 Uhr. Die Übernachtung kostet 7 Euro. Es gibt 26 Plätze, eine Küche und Wäschewaschgelegenheiten. Gegen einen kleinen Aufpreis erhält man auch ein Frühstück: Tel 941 441899.

Najera

Albergue municipal: Diese Gemeindeherberge liegt in der Plaza del Merdaco und ist das ganze Jahr geöffnet. Einlass gibt es von 16 bis 22 Uhr. Hier wird lediglich eine Spende für die Übernachtung erwartet. Geführt wird die Pilgerherberge von den Amigos del Camino de Najera. Sie bietet 90 Personen Platz.
La Juderia: Diese private Pilgerherberge liegt in der Calla Garran 13. Sie ist relativ klein und hat nur 10 Plätze. Geöffnet ist sie von der Karwoche bis Oktober. Tel: 941 361138.
Hotel San Fernando: Das Hotel liegt in der Paseo San Julian 1 und bietet das Doppelzimmer für etwa 50 Euro an. Pilger erhalten eine Ermäßigung. Tel. 941 363700.
Camping El Ruedo: Der Campingplatz liegt in der Paseo San Julian 24 und hat von April bis September geöffnet. Tel 941 360102.

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